Amazon FBA , Geschäftsentwicklung

Der erste Monat als Amazon FBA Seller

Aug 21, 2016

Neben der Entwicklung der AMZ Seller Toolbox, habe ich vor etwas mehr als einem Monat, nämlich am 15.07.2016 mein erstes Private Label Produkt gelauncht. Wie der Launch im Einzelnen ausgesehen hat, hatte ich schon bei Philip im Blog beschrieben. Hier hatte ich auch versprochen, dass ich zu einem späteren Zeitpunkt etwas mehr zu meinen Resultaten erzählen will. Voilá, heute ist es soweit.

Die AMZ Seller Toolbox bietet sich für eine gute Analyse natürlich wunderbar an und ich habe sie selbstverständlich auch dafür genutzt.

Mengenentwicklung

Im folgender Tabelle ist die wöchentliche Entwicklung der meines Lagerbestandes zu sehen.

Mengenentwicklung nach einem Monat FBA

Mengenentwicklung nach einem Monat FBA

 

Anfang KW 29 wurden die ersten 300 Exemplare meines Produktes im Amazon Warenbestand eingebucht. die restlichen 200 Stück behielt ich erstmal zuhause. Direkt an den ersten beiden Tagen wurden sehr viele Einheiten verkauft. 12 am ersten und 10 am zweiten Tag. Den Erfolg in der ersten Woche verdanke ich meiner in den Launch gesteckten Energie. Allerdings habe ich hierbei auch einen großen Fehler gemacht, den ich in der darauf folgenden Woche schmerzlich spüren musste. Dazu gleich mehr.

Nach dem Tief in KW 30 haben sich die Absatzzahlen aber wieder erholt und steigen nun wöchentlich. Derzeit liege ich bei stabilen 6-7 Verkäufen pro Tag.

Fehler bei der Preisgestaltung

Mein von vorne rein definierter Zielpreis meines Produktes liegt bei rund 20 Euro. Damit würde ich etwa 9 Euro Deckungsbeitrag 1 pro Stück erzielen. In der Launch-Phase habe ich den Preis aber auf 29,95 Euro erhöht und Gutscheine über 10 Euro im Netz verteilt. Leider habe ich die Gültigkeit der Gutscheine mit 14 Tagen viel zu lange angesetzt und auch so kommuniziert. In der zweiten Woche war dann mein externer Traffic „aufgebraucht“, der Preis des Produktes in Amazon stand aber noch immer auf 29,95 Euro. Somit war der Artikel völlig uninteressant für Kunden, die auf Amazon, ohne Gutschein, danach suchten.

Nach Ablauf der Gutscheine habe ich den Artikelpreis auf 15,99 Euro reduziert und endlich die ersehnten innerhalb von Amazon generierten Sales erreicht.

Fazit: Die Dauer von Gutscheinen sollte wohl überlegt werden!

Umsatzentwicklung

Da ich nur ein Produkt habe, entwickeln sich die Umsätze nach dem gleichen Muster wie die Absätze. Die erste Woche nach Verkaufsstart war mit knapp 950 Euro sehr gut. Danach kam ein Tief wegen oben erklärten Gründen. Derzeit lande ich wöchentlich zwischen 700-800 Euro Umsatz.

Umsatzentwicklung nach 1 Monat FBA Seller

Umsatzentwicklung nach 1 Monat FBA Seller

 

Gutscheine habe ich im Moment keine im Einsatz. Meine Sales sind zu 80% organisch, der Rest entsteht durch Werbung auf Amazon. Diese kostet mich wöchentlich ca. 40 Euro.
Ein Tipp zu Werbekampagnen: Denke daran, diese kontinuirlich zu optimieren. Vor allem das Definieren von negativen Keywords hat mir sehr viel Geld gespart.

Gewinn

Das mit dem Gewinn ist ja so eine Sache… Während es ziemlich klar ist, was gemeint ist, wenn jemand über Umsatz und Absatz spricht, so ist die Auslegung des Gewinns nicht ganz so eindeutig. Für mich sind hier zwei Größen von Bedeutung:

  1. Was bleibt am Ende eines Zeitraumes insgesamt als Überschuss. Also alle Einnahmen minus alle Kosten
  2. Welchen Beitrag erwirtschaften dabei meine einzelen Produkte: Deckungsbeitrag 1 (DB1)

Bei meinem derzeitigen 1-Produkt-Unternehmen sind hier beide Rechnungen bis zum DB1 identisch. Der Unterschied ist aber der, das der Gesamtgewinn auch die allgemeinen Kosten, meistens Fixkosten, beinhaltet. Diese können aber nicht nur einem Produkt zugeordnet werden.

Beim DB1 sind tatsächlich nur Erlöse und Kosten relevant, die eindeutig mit einem Produkt in Verbindung gebracht werden können. Der DB1 ist somit eine wichtige Größe, um später einmal Portfolio-Optimierungen vorzunehmen, sprich, unrentable Produkte zu streichen.

Bei meinem Produkt sieht die Ergebnisrechnung wie folgt aus:

Ergebnisrechnung nach einem Monat Amazon FBA

Ergebnisrechnung nach einem Monat Amazon FBA

Ein Deckungsbeitrag 1 von 968,68 Euro bei 185 verkauften Einheiten entsprechen also einer Marge von 5,23 Euro pro Stück. Das ist noch nicht ganz mein Ziel, aber ich bin soweit zufrieden damit! Grafisch sieht das so aus:

1monatFBA_ergebnisrechnung_diagramm

Wie du aber siehst, habe ich insgesamt noch keinen Gewinn erreicht, da ich am Anfang hohe allgemeine Kosten hatte. Dies waren vor allem Kosten für den Fotografen, für Facebook-Werbung, für Muster und für die Lizenzgebühr der GS1. Die meisten Kosten davon fallen aber nicht mehr an, so dass ich in 1-2 Wochen auch insgesamt einen positiven Gewinn erwirtschaftet habe.

Liquidität

Ich habe schnell festgestellt, dass die Liquidität mit eine der wichtigsten Größen ist, die Du im Auge haben musst, um handlungsfähig zu sein. Im schlimmsten Fall, kannst Du Dein Produkt, wegen mangelnder finanzieller Mittel, nicht rechtzeitig nachbestellen. Hier hilft nur eine wirklich gute Planung, die es Dir erlaubt, Bestellungen einzuplanen und somit den Verlauf deines Geldes zu simulieren.

Ich habe mit rund 3000 Euro Startkapital begonnen. Am Anfang hatte ich natürlich nur Ausgaben. Seitdem mein Produkt verkauft wird, gibt es auch regelmäßige Einnahmen. Diese kommen alle zwei Wochen, da ich nicht manuell in den Auszahlprozess bei Amazon eingreife.

1monatFBA_cashflow_diagramm

Du kannst hier sehr deutlich erkennen, dass ich noch ein gutes Stück von meinem Startkapital entfernt bin. Ich habe die kommenden 11 Monate einmal in meinem Tool simuliert und festgestellt, dass ich erst Ende Februar 2017 wieder an die Höhe meines Startkapitals herankomme. In dieser Simulation sind drei Nachbestellungen berücksichtigt, wobei die letzten beiden jeweils 750 Stück und nicht 500 Stück an Bestellmenge haben.

1monatFBA_cashflow_diagramm2

Der Grund ist simpel: Bei Nachbestellungen investiere ich meinen Gewinn wieder in neuen Lagerbestand. Hier ist er dann aber auch gebunden und wird erst durch neue Sales wieder frei. Bedingt durch sehr hohe Lieferzeiten von ca. 5 Wochen muss ich bei neuen Bestellungen auch immer vorfinanzieren. D.h. mein Gewinn muss zum Zeitpunkt der Bestellung bereits so hoch sein, dass ich überhaupt eine neue Bestellung aufgeben kann…

Das Schöne daran ist, dass nun tatsächlich mein Geld für mich arbeiten geht.

Wie geht es nun weiter

Mein erklärtes Ziel ist es bis Ende des Jahres ausreichend passives Einkommen zu erwirtschaften, um die Arbeitszeit bei meinem Arbeitgeber um 2-3 Tage zu reduzieren. Realistisch gesehen, wird mir das nur mit einem Produkt nicht gelingen, zumindest nicht mit diesem. Ich werde es aber trotzdem weiter laufen lassen und habe bereits das zweite Produkt in Planung. Dieses hat eine etwas bessere Marge und ich habe kaum initiale Kosten. Auch dieses Szenario habe ich im AMZ Seller Tool simuliert und erhalte dann folgende Ergebnisse:

Entwicklung des Kontostandes inkl zweitem Produkt

Entwicklung des Kontostandes inkl. zweitem Produkt

In dieser Simulation habe ich übrigens keinen Cent an Gewinn herausgenommen, sondern immer wieder alle Gewinne reinvestiert!

 

Ergebnisrechnung - Simulation mit zwei Produkten

Ergebnisrechnung – Simulation mit zwei Produkten

Innerhalb von 12 Monaten hätte ich also einen Gewinn von rund 14.000 Euro erwirtschaftet. Das reicht noch immer nicht zum Leben, aber es ist eine solide Basis zum weiter wachsen.

Fazit

Ich hoffe, ich konnte Dir hier einen guten Überblick über zwei Dinge geben:

  1. Wie sieht ein realistischer Verlauf eines FBA Business aus
  2. Welche Vorteile verschaffen Dir Planungstools, insbesondere natürlich die AMZ Seller Toolbox

 


Wie immer freue ich mich riesig über Deinen Kommentar!

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24 Comments

  • Reply Sandra 21. August 2016 at 8:25

    Hallo Daniel!

    Herzlichen Dank für deinen Bericht.

    Dieser ist der erste wirklich ehrliche Bericht, wenn es um Gewinne und Erlöse geht.

    Deine Tools und Analysen sind hervorragend. Deinen Bericht sollte JEDER lesen, der mit FBA beginnt. Du verschleierst nichts, willst keinen Kurs verkaufen oder gar schön reden. Hier kommen ganz klar tatsächliche Daten, Zahlen und Fakten auf den Tisch.

    Viele Grüße

    Sandra

    PS: Dein Arbeitgeber wird sicher nicht einer Reduzierung deiner Arbeitszeit zustimmen. Der weiß sicher, was er an dir hat und was er mit der Zustimmung verliert 😉

    • Reply Daniel Wiegand 21. August 2016 at 10:34

      Danke für Deinen Kommentar, Sandra!
      Ich hoffe doch, dass ich meinen Arbeitgeber überzeugen kann

  • Reply Viola 21. August 2016 at 9:58

    Wow. Offener und toller Post. Danke dafür.
    Sowas lese ich selten. Gerne mehr.

    • Reply Daniel Wiegand 21. August 2016 at 10:35

      Hi Viola!
      Dankeschön. Ich halte euch auf dem Laufenden

  • Reply Iraklis 21. August 2016 at 14:06

    Hallo Daniel,

    vielen Dank für deinen Bericht.

    Könntest du etwas ausführlicher über das „Definieren von negativen Keywords“ werden? Das finde ich sehr interessant.

    Vielen Dank & schöne Grüße
    Iraklis

    • Reply Daniel Wiegand 21. August 2016 at 19:22

      Hi Iraklis!
      Schau mal hier: http://privatelabeljourney.de/amazon-ppc-setup-teil-2/
      Da findest Du viele Tipps zu dem ganzen PPC Prozess. Es gibt auch noch Teil 1 und 3 davon, den zweiten finde ich persönlich derzeit am relevantesten.
      Negative Keywords sind aber solche, bei denen Amazon keine gesponserte Anzeige für Dein Produkt schalten soll. Wenn Du beispielsweise Salatbesteck aus Edelstahl anbietest, wäre es u.U. sinnvoll das Wort „Plastik“ als negatives Keyword zu setzen. Denn wenn Du „Salatbesteck“ als „breitgefasst“ oder „phrase“ in Deinen Keywords hast, kann Dein Edelstahl Salatbesteck auch angezeigt werden, wenn der Kunde nach Plastik Salatbesteck sucht. Die Wahrscheinlichkeit, dass es dann aber eines aus Edelstahl kauft ist eher gering…
      So war das auch bei mir. Das Material meines Produktes ist das Haupt Alleinstellungsmerkmal.

      Grüße,
      Daniel

  • Reply Hausschuhexperte 21. August 2016 at 23:06

    Hallo Daniel,
    nun sind sie also da, die ersten Erfahrungen und ein erstes Fazit.
    Mir gefällt, dass Du nichts schön redest und gemachte Fehler hier kommunizierst, um anderen diese Fehler zu ersparen.
    Dein Tool ist wirklich gut, weil es viele mögliche Knackpunkte bei FBA gut abbildet, und ich kann jedem FBA-Neuling nur den Rat geben, sein Geschäftsmodell mit diesem Tool zu planen und gleichzeitig die Realität abzubilden.
    Den Tipp, den Db1 einzubauen hast Du ja schön umgesetzt, denn der fehlte in Version 1 ja noch.
    Nun hast Du ja auch geschrieben, dass es mit der Gewinnermittlung nicht ganz so einfach ist.
    Die von Dir errechneten und erhofften 14.000€ werden es vermutlich nicht werden, sofern die Nachfrage nach Deinem Produkt keine Steigerungsraten hat. Auf einem freien Markt geht es um zwei zentrale Fragen:
    Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Nachfrage steigt und wie groß ist die Möglichkeit, dass das Angebot größer wird.
    Letzteren Punkt halte ich in unserer Überflussgesellschaft für deutlich wahrscheinlicher.
    Es gibt auch einen zweiten Knackpunkt bei Deiner Zukunftsberechnung.
    Wie sieht es aus mit Buchhaltungskosten, Steuerberater und Bilanz.
    Was ist mit Kosten für Verpackungsverordnung, GEZ, IHK, und anderen Zecken, die sich bei Selbständigkeit ungefragt als Blutsauger in Deinem Fell einnisten?
    Du kannst (musst) als Marktteilnehmer auch Mittel für rechtliche Beratung und Sicherheit kalkulatorisch zur Seite legen, um nicht bei der juristischen Auseinandersetzung gleich in den Liquiditätsengpass zu geraten.
    Das sind alles keine echten Probleme, die einen davon abhalten sollen, sein Ding auf Amazon zu probieren, aber dieser Hype um FBA geht mir auf den Senkel.
    Es kann Dir wie oben angedeutet, passieren, dass Dein erstes Produkt nicht mehr zum von Dir erhofften Preis verkäuflich ist, weil ein zweiter Mitbewerber einen nahezu identischen Artikel für 5 Euro günstiger anbietet. Dieses Szenario wirst Du noch häufiger erleben, erst recht, wenn immer mehr Händler Repricing-Tools verwenden. Amazon bietet das selbst schon den Händlern an.
    Den Glaube, sich durch die Verwendung eines Markennamens von diesen Preiskämpfen fern halten zu können, teile ich nicht.
    Marke hat m.E. nur Bestand mit besonderer Einzigartigkeit unterstützt von Werbung und Marketing.
    Trotzdem: weiterhin viel Glück und viel Erfolg!

  • Reply Micha 23. August 2016 at 14:46

    Hey Daniel,

    schöner Artikel! Ich finde es gut, wenn man an einem Projekt dranbleibt und es intensiv verfolgt, so wie du.

    Ich habe jedoch ein paar kleine Fragen zu deinem Artikel:

    1. Du schreibst unter „Ergebnisrechnung nach einem Monat Amazon FBA“ etwas von + Gutschriften und – Erstattungen. Kannst du kurz nennen, was darunter fällt? Auf der einen Seite ev. Gutscheine, aber auf der anderen Seite?

    2. Und unter „Ergebnisrechnung – Simulation mit zwei Produkten“ hast du bei „Marketing Kosten“ den selben Betrag von 720,04 Euro wie bei „Ergebnisrechnung nach einem Monat Amazon FBA“. Heißt dass, dass du keine weiteren Marketingaktivitäten unternommen hättest in der Simulation mit zwei Produkten?

    Danke dir schon einmal vorab!

    Beste Grüße
    Micha

    • Reply Daniel Wiegand 23. August 2016 at 23:01

      Hi Micha!
      Danke für Deinen Kommentar.
      Unter Gutschriften fallen hier genau zwei Punkte: Gutschriften für Versandkosten (bei Nicht-Prime Kunden) und Gutschriften für Geschenkverpackung. Beides sind Positionen, die der Kunde zahlt. Amazon reicht das zunächst anDich weiter, zieht es aber später auch wieder ab. Erstattungen sind Betröge, die der Kunde zurück gezahlt bekommen hat, zB bei einer Retoure.
      Bei der Simulation mit zwei Produkten habe ich tatsächlich keine weiteren Marketingkosten berücksichtigt. Werbung auf Amazon fällt in meiner Rechnung nicht in diese Kategorie. Vielmehr waren das die Launch-Kosten.
      Ich hoffe, das beantwortet Deine Fragen.
      Beste Grüße,
      Daniel

  • Reply Markus N 8. September 2016 at 19:51

    Hallo Daniel,
    hallo Fangemeinde,

    sehr interessante und genaue Betrachtungen und Ausführungen. Ich finde es gut das du so Erfahrung sammelst für das Onlinemarketing. Ich würde an deiner Stelle nicht nach denken weniger zu arbeiten – von nix kommt nix! Ich würde dir empfehlen dies vielleicht hauptberuflich zu machen bei einem Hersteller vieler Waren – gute Marktingleute sind immer gefragt.

    Jedoch, wenn ich diese Rechnungen nüchtern betrachte aus einer „Metaperspektive“ so fällt eines auf:
    Amazon verdient mehr als du bei der Sache!!!! Und hat dabei viel weniger Aufwand – das ist ein gutes Geschäftsmodell! Ich sehe hier die klassische Arbeitsteilung, wie sie im Fedualsystem schon herrschte wieder: Der eine hat die Resourcen (Onlineportal statt Felder) und macht die größe Wertschöpfung, der andere bearbeitet sie (das Önlineportal) für das was er braucht um zu überleben.
    Danke jedenfalls das du das so neutral berichtet hast! (y)

    Liebe grüße & viel Erfolg,
    Markus

    • Reply Daniel Wiegand 8. September 2016 at 22:48

      Hallo Markus,

      Danke für Dein Feedback!
      Ich habe ja nie gesagt, dass ich aufhören will zu arbeiten. Vielmehr geht es mir ja darum, passives Einkommen zu schaffen, um mehr Zeit für Dinge zu haben, die mir Spaß machen. Online-Marketing und auch FBA machen mir derzeit extrem viel Spaß.

      Du hast insofern Recht, dass Amazon tatsächlich richtig gut mit kassiert. Ob sie aber mehr verdienen als ich zweifle ich doch an. Auch Amazon hat Kosten, die sie unter anderem mit den Provisionszahlungen von uns Verkäufern decken. Bei den FBA Gebühren sind auch die Portokosten enthalten. Klar hat Amazon sicher sehr gute Konditionen, aber umsonst wird DHL oder DPD auch nicht arbeiten. Und ich könnte wiederum niemals so günstig sein, wenn ich selbst lagere, verschicke, eine Hotline anbiete. Die sagenhafte Reichweite, die mir Amazon bietet ist hierbei noch gar nicht berücksichtigt.

      Beste Grüße,
      Daniel

  • Reply Valeria 17. Oktober 2016 at 16:01

    Hallo Daniel,

    vielen Dank, dass du das Thema FBA mal kritisch betrachtest und darstellst. Ich habe mich auch von dem Hype anstecken lassen, mein erstes Produkt online gestellt und bin nun mega enttäuscht, weil es fast niemand kaufen möchte. Mein Produkt ist in der selben Preisklasse wie dein erstes Produkt nur mit deutlich weniger Sales 🙁
    Die Kosten zu überblicken finde ich außerdem extrem schwierig. Vielen Dank für dein Tool, vielleicht wage ich ja damit doch noch ein zweites Produkt.

    LG Valeria

    • Reply Daniel Wiegand 17. Oktober 2016 at 16:13

      Hey Valeria!
      Tut mir leid, dass es nicht wie erwartet läuft…
      Ich kenne Dein Produkt ja nicht, aber ich würde empfehlen, es doch erstmal durch zu optimieren (falls du das noch nicht ausgereizt hast). Alleine professionelle Bilder machen so unglaublich viel aus!
      Danke für das Kompliment für das Tool. Allerdings macht ein gutes Tool noch kein gutes Produkt für Amazon 😉 Es kann Dich maximal dabei unterstützen, eines zu finden.

      Beste Grüße,
      Daniel

  • Reply Christopher 9. November 2016 at 7:39

    Schöner Beitrag, allerdings finde ich es bei solchen Artikeln immer sehr schade, dass man überhaupt nicht weiß, um welchen Artikel es überhaupt geht.

    Daher macht das lesen nicht wirklich viel Spaß.

    • Reply Daniel Wiegand 9. November 2016 at 8:03

      Gegenfrage: würdest Du dein Produkt öffentlich verraten?

      • Reply Christopher 11. November 2016 at 11:48

        Ich würde prinzipiell gar nicht erst über FBA schreiben, denn jeder FBA Lieferant ist theoretisch ein potentieller Konkurrent.

        Das ist aber meine Auffassung und gerade daher bin ich natürlich auch dankbar für solche Erfahrungsberichte.

        Allerdings schmälert es das ganze eben ein wenig, wenn man das Produkt, um welches sich prinzipiell alles dreht nicht kennt.

  • Reply Christopher 9. November 2016 at 7:44

    PS: Wie genau analysierst du denn mit dem AMZ Tool?
    Zeigt dieses nicht nur die Preisentwicklung eines vorhandenen Produkts etc. an?

    • Reply Daniel Wiegand 9. November 2016 at 8:02

      Hi.
      Vor allem verfolge und plane ich meine Verkäufe mit dem Tool. Das bringt mir den Vorteil, dass ich pro Produkt Transparenz über die Margen habe und eingreifen kann, falls was aus dem Ruder läuft. Außerdem sehe ich anhand meiner Planung wann ich neu bestellen muss und ob mir meine finanziellen Mittel reichen.

  • Reply Zinskraft 26. März 2017 at 14:46

    Hallo Daniel,

    danke für den aufschlussreichen Blogartikel. Auch wenn er schon etwas älter ist, ist er für mich sehr interessant. Ich stehe kurz davor, mein erstes Produkt nach Deutschland zu importieren und habe mich die letzten 3 Monaten – unter anderem auch über deinen Blog und Newsletter – mit der Materie Amazon FBA befasst.

    Besonders interessant finde ich auch, dass du deine Ziele bzgl. weniger Arbeitsstunden im Vollzeitjob und dem Generieren eines Nebeneinkommens darlegst. Meine Motivation sieht ähnlich aus und ich habe kürzlich in meinem Blog darüber berichtet:

    https://www.zinskraft.de/2017/03/24/amazon-fba-1-meine-motivation/

    Freue mich über jeden Newsletter von dir und kann nur sagen: Weiter so 🙂

    Gruß
    Martin

    • Reply Daniel Wiegand 26. März 2017 at 18:00

      Hallo Martin,
      Danke für Deinen Kommentar!
      Was mein Vollzeitjob angeht: Der ist mittlerweile zum Teilzeitjob geworden (80%)

      Deinen Blog werde ich gleich mal besuchen.

      Beste Grüße,
      Daniel

  • Reply Jojo 11. Dezember 2017 at 22:17

    Hi Daniel,
    Danke für Deine Offenheit.
    In deiner Ergebnisrechnung nutzt du die Kleinunternehmerreglung?
    Beste Grüße,
    Jojo

    • Reply Daniel Wiegand 11. Dezember 2017 at 22:43

      Hi Jojo,
      Danke für Deinen Kommentar.
      Das ist richtig, am Anfang hatte ich die KU-Regelung genutzt. Seit 2017 aber nicht mehr.
      Ich empfehle auch immer, besser gleich mit UST-Pflicht anzufangen.

      Beste Grüße,
      Daniel

  • Reply Yusuf 14. September 2018 at 8:42

    Hallo,

    Mir ist eine sache im Kopf hängen geblieben. Mit 14.000€ kann man nicht leben?!
    Was meinst du genau damit?

    Bitte um eine Antwort.

    • Reply Daniel Wiegand 17. September 2018 at 22:07

      Hi Yusuf,
      sorry für die späte Antwort.
      Was ich damals damit meinte ist, dass ich mit 14T€ (vor Steuern) pro Jahr nicht leben kann. D.h. es reicht nicht für meine Lebenshaltungskosten.
      Beste Grüße,
      Daniel

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