Amazon FBA , Produktlaunch

5 Produktlaunch Services, die Du unbedingt kennen solltest im Vergleich

Sep 14, 2017
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Produktlaunch Services im Vergleich

Eines ist sicher! Rezensionen sind unerlässlich!

Wenn Du ein neues Produkt erfolgreich auf Amazon verkaufen willst, brauchst Du Rezensionen. Bis Oktober 2016 war ein Produktlaunch noch recht einfach. Du hast ein Bild der Bartschablone, des Fellpflegehandschuhs oder des Fitnessbandes in einer der zahlreichen Facebook-Produkttestergruppen gepostet. Daraufhin haben sich die Tester bei Dir gemeldet, einen Rabatt erhalten und das Produkt bestellt. Nachdem sie Dir eine (meist positive) Rezension gegeben haben, hast Du eine Nachricht mit dem Link zur Rezension erhalten. Voilà! Fertig.

Des einen Leid, ist des andern Freud‘

Amazon hat dieser Art von Rezensionen-Generierung allerdings ein Ende gemacht. Ein direkter Kontakt zwischen Verkäufer und Tester darf nicht bestehen. Ein rabattierter Verkauf darf nicht abhängig davon sein, ob eine Bewertung abgegeben wird. Die Details dieser Richtlinie findest Du hier.

VORSICHT!

Ich rate Dir unbedingt, Deine Produkte nicht in den Facebook-Produkttestergruppen zum Testen anzubieten. Das wäre definitiv ein Verstoß gegen die Amazon Richtlinien und kann im schlimmsten Fall natürlich zu einer Aussperrung führen. Und das ist es doch, was uns Verkäufer am härtesten treffen würde.

Offenbar gibt es mittlerweile auch Fälle, bei denen mysteriöse Tester die Verkäufer erpressen.

Also: Finger weg von Facebook Produkttestergruppen!

Spätestens ab diesem Zeitpunkt ist klar, dass Du als Verkäufer neue Wege finden musst, um auch weiterhin die wertvollen Produktrezensionen zu erhalten. Gerade für den Produktlaunch sind diese essentiell.

Und hier kommen die Produktlaunch-Services ins Spiel.

Sie alle verfolgen ein Ziel: Dir dabei zu helfen, Produktrezensionen zu generieren. Die Herangehensweise ist dabei teilweise gleich, teilweise aber auch sehr unterschiedlich. Ich hab‘ mir 5 der wichtigsten deutschen Anbieter genauer angesehen, zusammengefasst und verglichen.

Im Vergleich stehen die folgenden Produktlaunch-Services (in alphabetischer Reihenfolge):

  1. A-Z Rezensionen
  2. AMZStars
  3. Club der Produkttester
  4. ShopDoc Deals
  5. Uberseller

Zunächst will ich Dir die Funktionsweisen der einzelnen Anbieter erklären. Anschließend findest Du eine Tabelle, in denen ich die wichtigsten Eckdaten zu den Produktlaunch-Anbietern aufgeführt und verglichen habe. Hier findest Du auch die Links, die direkt zur Anbieterseite führen.

Am Ende des Beitrags gibt es noch ein sehr wichtiges Thema, nämlich die Konformität zu den aktuellen Amazon Richtlinien. Jeder Anbieter erklärt, dass sein Modell bedenkenlos nutzbar ist. Für mich hört sich das auch alles sehr plausibel an. Doch bin ich kein Rechtsexperte und habe deshalb ein entsprechendes Statement des Anbieters zu diesem Thema mit aufgeführt.


Willst Du das alles lieber als Video sehen? Voilà:


Funktionsweise A-Z Rezensionen

Bei A-Z Rezensionen gibt es zwei Möglichkeiten, Rezensionen zu generieren.

Die erste Variante ist, dass Du als Verkäufer Gutscheincodes bereitstellst, die A-Z Rezensionen an geeignete Tester verteilt. Die Tester kaufen das Produkt auf Amazon und lösen den Rabatt ein. Auf freiwilliger Basis erstellt der Tester eine Rezension auf dem Amazon Marktplatz.

In der zweiten Variante versendest Du keine Gutscheincodes, sondern Testprodukte an A-Z Rezensionen. Von dort aus werden sie an geeignete Tester aus dem eigenen Testnetzwerk weitergeleitet. Wie auch in Variante 1, gibt der Tester auf freiwilliger Basis eine Bewertung auf Amazon ab.

Bei beiden Varianten hat der Tester 14 Tage Zeit, um ein Feedback auf der internen Plattform abzugeben.

A-Z Rezensionen erklärte mir, dass durch eine intensive Kontaktpflege zu den Testern, Rezensionsquoten von bis zu 80% auf Amazon erreicht werden. Dies ginge aus Kundenfeedback so hervor.

Der Service wird auch für Spanien, Frankreich, UK und Italien für die gleichen Konditionen angeboten.

Funktionsweise AMZStars

Du bestellst ein Kampagnenpaket bei AMZStars. Dabei hast Du die Wahl zwischen 3 Paketen. In allen Paketen kannst Du unbegrenzt viele Kampagnen erstellt werden. Jedes Paket beinhaltet aber eine bestimmte Anzahl an Credits (10, 30 oder 100). AMZStars unterscheidet zwischen „normalen“ Kampagnen und „Elite“-Kampagnen. Für den Start einer normalen Kampagne musst Du einen Credit einsetzen, für den Start einer Elite-Kampagne blockierst Du 7 Credits. Die Credits werden dann aber wieder frei, sobald Du die jeweilige Kampagne beendest.

Bei der Kampagnenerstellung wählst u.a. die Höhe des Rabattes, die gesamte und die tägliche Anzahl an Gutscheincodes und natürlich das Amazon Produkt. Optional kann die Kampagne auch in Facebook angezeigt werden lassen. Der Versand nach Österreich kann de- oder aktiviert werden. Die Höhe des Rabattes ist frei wählbar, bei Elite-Kampagnen muss sie aber mindestens 90% betragen. Du kannst außerdem eine Custom-URL mit angeben, d.h. eine von Dir gewählte URL, über die der Tester das Produkt in Amazon aufruft. Beispielsweise kann das eine Partner-URL oder eine s.g. Super-URL sein.

Der Unterschied einer normalen und einer Elite-Kampagne ist, dass die Elite-Kampagne nur den zuverlässigsten Testern angezeigt wird. Das sind die, die von anderen Verkäufern positives Feedback innerhalb von AMZStars erhalten haben. Die Rezensionsquote ist hier i.d.R. deutlich besser als in den normalen Kampagnen, die von allen 20.000 in Deutschland registrierten Testern wahrgenommen werden können.

Die Tester verpflichten sich, ein schriftliches Feedback auf der AMZStars Plattform abzugeben, sobald sie einen Deal wahrnehmen. Außerdem wird deren E-Mail-Adresse an den Verkäufer weitergegeben. Somit hat der Verkäufer die Möglichkeit direkt mit dem Tester in Kontakt zu treten. Solange Du als Verkäufer diese Möglichkeit nicht missbrauchst, um für die Abgabe einer Rezension auf Amazon zu werben, verstößt dies nicht gegen die Amazon Richtlinien (aktueller Stand).

Durch den internen Anreiz, zu den Elite-Testern zu gehören und durch spezielle Tester-Schulungen können hohe Rezensionsquoten auf Amazon erreicht werden.

Funktionsweise Club der Produkttester

Der wichtigste Unterschied zu den anderen Produktlaunch Services ist, dass die Tester keine Gutscheincodes erhalten, mit denen Sie die Produkte bei Amazon bestellen. Die Produkte werden im Vorfeld an das Logistik-Zentrum von Club der Produkttester gesendet. Von dort aus werden die Produkte an ausgewählte Tester weitergeleitet. Somit wird verhindert, dass rabattierte Produktkäufe Einfluss auf das Ranking auf dem Amazon Marktplatz haben.

Nach einer Registrierung auf der Plattform kann eine Rezensions-Kampagne angelegt werden. Anschließend werden die Testexemplare an „Club der Produkttester“ geschickt und der Bewerbungsprozess gestartet. Gibt es mehr Tester als Testexemplare, entscheidet das Los. Die Tester sind alle handverlesen. Im Bewerbungsprozess werden laut Angaben des Anbieters 9 von 10 Bewerber abgelehnt. Hierdurch entsteht eine sehr exklusive Community, in der die Tester sehr motiviert sind, eine Rezension abzugeben. Der Anbieter überprüft, ob Rezensionen abgegeben wurden und hakt ggf. nach.

Eine Kampagne läuft so lange, bis die angeforderte Anzahl an Rezensionen erreicht wurde. Der Preis richtet sich ebenfalls nach der Anzahl der Rezensionen.

Funktionsweise Shopdoc Deals

Bei Shopdoc Deals können für 99€ pro Monat unbegrenzt viele Kampagnen angelegt werden.

Beim Anlegen der Kampagne musst Du den normalen Preis, sowie den rabattierten Preis angeben. Du wählst die Amazon-Plattform, auf der der Deal angeboten werden soll (DE, ES, FR, IT oder UK). Du kannst außerdem ein Keyword angeben. Dieses wird später automatisch in die URL mit eingebaut, über die der Kunde das Produkt bei Amazon kauft. Stichwort Super-URL. Du musst dann entscheiden, ob Du die Gutscheincodes manuell freischalten willst oder ob dies automatisch geschehen soll. Außerdem kannst Du angeben, ob alle Codes auf einmal angeboten werden oder nur eine bestimmte Anzahl pro Tag. Mit dieser Intervall-Freischaltung wird die Gutscheinvergabe über mehrere Tage gestreckt. Entsprechend werden die Bewertungen auch nach und nach eintreffen.

Nachdem die Kampagne durch einen Mitarbeiter geprüft und freigegeben wurde, ist sie für die Tester sichtbar. Bei manueller Gutscheinvergabe musst Du nun alle Codes einzeln freigeben. Hierbei siehst Du den internen Zuverlässigkeitsrang und kannst diesen als Kriterium für eine Freigabe oder Ablehnung nutzen. Die zuverlässigsten Tester sind leicht über eine Top50, Top100 oder Top150 Medaille zu erkennen. Bei automatischer Freigabe passiert dieser Vorgang ohne Dein Zutun.

Wie bei fast allen anderen Testservices (außer AMZStars) hast Du keinen direkten Kontakt zu den Testern und somit keinen Einfluss auf die Vergabe einer Rezension.

Durch das plattform-interne Ranking, das aktivitätsabhängige Punkte vergibt, haben die geschulten Tester stets einen Anreiz, Rezensionen zu hinterlassen. Meine eigenen Erfahrungen für zwei meiner Produkte liegen bei 43% Rezensionsquote.

Für die fremdsprachigen Kampagnen stehen jeweils Tester in Muttersprache zur Verfügung.

Funktionsweise Uberseller

Je nach abonniertem Paket kannst Du bei Uberseller pro Monat eine festgelegte Anzahl an Deals bzw. Kampagnen angelegt werden. Hierbei wählst Du u.a. die Höhe des Rabattes, das Amazon Produkt, die Amazon Kategorie und die Deal Laufzeit. Angebots-Bilder, Bulletpoints und die Beschreibung werden nicht aus Amazon übernommen, sondern müssen in der Kampagne angegeben werden, ebenso die Custom-URL, die zum Produkt führt.

Es gibt verschiedene Arten, wie der Deal präsentiert wird:

– Standard: Bewerber werden eigenständig freigegeben und erhalten einen Code.
– Blitzdeal: Bewerber werden sofort bei Anfrage freigeschaltet, solange Codes verfügbar sind.
– Uberdeal: Eine vorher pro Tag festgelegte Anzahl an Bewerbern wird automatisch freigeschaltet solange Codes verfügbar sind.
– Pro Deal: Eine vorher pro Tag und Zeitraum festgelegte Anzahl an Bewerbern wird automatisch freigeschaltet solange Codes verfügbar sind.

Ein Kontakt zwischen Dir und den Testern findet nicht statt.

Leider konnte ich für Uberseller keine weiteren Infos ausfindig machen.


Vergleich der wichtigsten Funktionen und Eckdaten

<– bitte scrollen, um alles zu sehen –>

 AMZStarsShopdocA-Z RezensionenClub der ProdukttesterUberseller
Logo
BetreiberSatoshi Internet GmbH
Planegger Str. 122
81241 München 
SAC Solutions GmbH
Hohenzollernring 57
50672 Köln
Cobus Company GmbH
Barbarossaplatz 4
50674 Köln
Vorwärts GmbH
Im Mediapark 5
50670 Köln
Blitz GmbH
Starodworcowa 4
81575 Gdynia
Link zum AnbieterAMZStars*ShopDoc Deals*A-Z RezensionenClub der ProdukttesterUberseller
Preise / PaketeMonatspakete:
10 Credits: 95€
30 Credits: 149€
100 Credits: 499€
Monatspaket:
unbegrenzte Anzahl an parallelen Kampagnen: 99€
Variabel, abhängig von der Anzahl der abgegebenen Bewertungen auf der internen Plattform:
5-50: je 10€
51-250: je 8€
251-500: je 6€
501-1000: je 5€
ab 1000: je 4€
Monatspaket:
5 Rezensionen: 99€

Zusätzliche Rezensionen können mit folgenden Paketen gebucht werden:
50 Rezensionen: 750€
100 Rezensionen: 1400€
500 Rezensionen: 5000€
1000 Rezensionen: 7500€
Einzelne Kampagnen :10€
Monatspakete:
10 Kampagnen: 79€
25 Kampagnen: 149€
unbegrenzte Anzahl an Kampagenen: 399€
Testphase möglich?50% Rabatt im ersten Monat mit Gutschein Seitengasse50 (für Neukunden)Testmonat inkl. einer Kampagne (auch für ES, FR, GB und IT) für 10€Durch Buchung der Mindestmenge von 5 Rezensionen (50€)nicht möglichDurch Buchung einer Einzelkampagne (mindestens 30€ müssen dafür "aufgeladen" werden)
Bemerkung zu den PreisenDie Credits können folgendermaßen eingesetzt werden:
A/B Splittest-Kampagne: 1 Credit
Launch-Kampagne: 3 Credits
Elite-Kampagne: 7 Credits
Die Credits sind nach Ablauf oder Beenden des genutzten Features sofort wieder verfügbar.
In den Paketpreisen sind neben den Deals auch andere Funktionen enthalten, die hier nicht weiter betrachtet werden.In den Paketpreisen sind neben den Deals auch andere Funktionen enthalten, die hier nicht weiter betrachtet werden.
Registrierte Tester20000 in DE20000, davon ~7000 für ES, FR, IT, UKkeine Angabekeine Angabe10000 in DE
Aktuelle Deals AMZStars Dealsnur als registrierter Tester sichtbarnur als registrierter Tester sichtbarnur als registrierter Tester sichtbarnur als registrierter Tester sichtbar
Intervall-Schaltung
Custom URLkeine Angabekeine Angabe
Super URLkeine Angabekeine Angabe
Kontakt zwischen Testern und Verkäufern möglich?
Testverkäufe finden auf dem Amazon Marktplatz statt✔ / ✘
Rabatt frei wählbar✔*keine Angabe
Backend mit Trackingmöglichkeitkeine Angabekeine Angabe
Tester muss ein plattforminternes Feedback abgebenkeine Angabe
Rezensionen auf Europäischen Amazon Marktplätzen möglich?
(möglich für Spanien,
weitere Länder folgen)
keine Angabe
monatlich kündbar
Angebot entspricht Amazon TOS (Details s.u.)
Link zum AnbieterAMZStars*ShopDoc Deals*A-Z RezensionenClub der ProdukttesterUberseller
Fußnoten* bei Elite-Kampagnen mind. 90% Rabatt

Die Qual der Wahl

Die Fakten kennst Du nun. Auch weißt Du, dass Du nicht um einen der Services drum herum kommst, wenn Du Rezensionen für Deinen erfolgreichen Produktlaunch haben willst. Du musst Dich also nur noch für einen der Services entscheiden.

Hier ist nochmal eine kurze Zusammenfassung inklusive meiner persönlichen Wertung:

ServicePositivAlleinstellungs-
merkmal
+Wahlmöglichkeit: Tests durch Gutscheine oder Produktversandvariable Bezahlung
+Sehr große Tester-Community
+Hohe Rezenszionsrate
+A/B-Splittests möglich
Kontakt zwischen Verkäufer und Tester möglich
+Sehr exklusiv gewählte TesterTestkäufe nur außerhalb von Amazon
+Sehr große Tester-Community
+Zahlreiche weitere Funktionen im Preis enthalten
+Preis/Leistungs-Sieger
Native Speaker bei europäischen Kampagnen
Super-URL
+Weitere Funktionen im Preis enthaltenUhrzeit gesteuerte Gutscheincode Vergabe

Beliebtheit in der Amazon FBA Community

Im September 2017 gab es auch eine Abstimmung (AMZElections), bei der von über 1.800 Mitgliedern verschiedener Amazon Facebook-Communities über die beliebtesten Produktlaunch Services abgestimmt wurde.


Statement zum Thema Konformität zu den Amazon Richtlinien:

Die Frage, ob das Generieren von Rezensionen gegen die geltenden Amazon Richtlinien verstößt, sollte unbedingt geklärt sein, bevor Du eine der angeboten Services in Anspruch nimmst. Im Folgenden findest Du deshalb die entsprechenden Aussagen der Anbieter.

A-Z Rezensionen

„Unsere Vorgehensweise bei der Produktvermittlung ist sowohl rechtlich, als auch im Hinblick auf die Amazon Rezensionsrichtlinien geprüft worden.“

„Alle Bewertungen sind objektiv, ehrlich und seriös. Es gibt keine Vergütung für die Tester. Jeder Tester wird vor dem Test belehrt und mehrmals auf die Amazon-Rezensionsrichtlinien hingewiesen.“

AMZStars

„Unser Angebot ist konform mit den neuen Amazon Richtlinien für Rezensenten.“

„[…] Korrekt ist, dass die Daten, die durch die Nutzung der Amazon.de Marketplace-Plattform bekannt geworden sind, nicht zur unerwünschten Kontaktaufnahmen genutzt werden dürfen. Bei AMZStars sind die Kontaktdaten nicht durch Amazon zustande gekommen.“

Club der Produkttester

„Nach den geltenden Amazon-Vorgaben muss ein Bewertungsservice sicherstellen, dass Auftraggeber und Produkttester weder direkten Kontakt haben können, noch eine irgendwie geartete Einflussnahme auf den Produkttester möglich ist. Dies beginnt bei uns bereits bei der Auswahl der Produkttester: wir akzeptieren keine Rezensenten auf, die in der Vergangenheit überdurchschnittlich positiv rezensiert haben, sondern ausschließlich solche, die regelmäßig besonders hilfreiche Rezensionen verfassen. Lobhudeleien helfen weder dem Konsumenten bei seiner Kaufentscheidung, noch lassen sie Rückschlüsse für das Qualitätsmanagement zu. Da nicht der Auftraggeber, sondern wir die Rezensionsexemplare zu den Produkttestern senden, ist auch an dieser Stelle der Testdurchführung gewährleistet, dass der Auftraggeber keine Möglichkeit hat, den Produkttester zu beeinflussen. Dasselbe gilt für die Auswertung der Tests. Wir verzichten auf eine Verlinkung der öffentlichen Amazon-Profile, sodass unsere Auftraggeber auch im Nachhinein keine Möglichkeit der Einflussnahme haben. Auch hängt die Mitgliedschaft unserer Produkttester nicht davon ab, ob oder wie sie rezensieren.

100 % Amazon-konform zu sein, bedeutet für uns, alle Amazon-Richtlinien zu kennen und diese immer vollständig einzuhalten.“

ShopDoc

Wir handeln mit der Plattform Amazon-konform und verstoßen nicht gegen die Richtlinien.
1.) Wir lassen keinen direkten Kontakt zwischen Produkttestern & Händlern zu. Dafür bieten wir aber einen telefonischen Support und einen Live-Chat an, um die Schnittstelle zwischen Testern und Händlern darzustellen.
2.) Wir überprüfen / tracken keine Produkttester-Amazon-Profile. Bei einer Anmeldung als Produkttester auf unserer Plattform wird die Amazon-ID NICHT abgefragt.
3.) Amazon-Bewertungen sind freiwillig, lediglich eine plattform-interne Bewertung muss der Tester bei uns hinterlassen.

Uberseller

„Ja. Uns haben Amazons letzte Änderungen derer Rezensionsrichtlinien in keinster Weise überrascht und wir waren seit vielen Monaten auf diese vorbereitet. Uberseller Deals ist und war zu jeder Zeit mit den Richtlinien von Amazon konform.“

„Die Highlights unseres Tools sind […] die penible Einhaltung der Amazon AGB’s & Rezensionsrichtlinien […] „


Disclaimer:

Ich habe mich sehr bemüht, den Vergleich objektiv zu halten. Zum derzeitigen Zeitpunkt habe ich nur den Service von ShopDoc mit meinen eigenen Produkten getestet. Das Statement zum Thema „Konformität zu den Amazon Richtlinien“ ist von der Website entnommen oder ich habe es vom Service Anbieter erhalten.

Die Beschreibung der Funktionsweise ist mit den Anbietern A-Z Rezensionen, AMZStars und ShopDoc abgeglichen. Die beiden anderen Anbieter haben leider nicht auf meine Anfrage reagiert.

Die Links zu den Anbietern sind Partnerlinks.


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12 Comments

  • Reply Thomas 15. September 2017 at 13:39

    super Artikel! Genau sowas habe ich seit langem gesucht! Vielen Dank!

    • Reply Daniel Wiegand 15. September 2017 at 22:14

      Hi Thomas!
      Immer gerne!
      Beste Grüße,
      Daniel

  • Reply Christian 15. September 2017 at 15:33

    Hallo Daniel, mal wieder hast Du einen hilfreichen Blogpost erstellt der nicht nur übersichtlich, sondern auch auf den Punkt bringt.
    Ich selber hatte vor rund einem Jahr bei Amzstars meine erste Kampagne. Damals hatte ich für 100 Bewertungen irgendwas um die 150 Euro oder so was bezahlt. Damals gab es noch ziemlich viele Bewertungen auf Amazon, was mittlerweile leider sehr stark abgenommen hat.
    Bei der letzten Kampagne lag der Preis für 50 Codes deutlich niedriger, aber leider auch die Quote der Reviewer die dann auch auf Amazon eine Rezension hinterlassen haben. Es waren 6 oder 7.
    Shopdoc werde ich mal ausprobieren. Ein Händlerkollege hat dort bei seiner Kampagne aus 35 vergebenen Codes um die 15 Bewertungen auf Amazon erhalten, was ich wiederum spannend finde.
    Hast Du Infos oder Auswertungen von Händlern zu den Quoten der anderen Plattformen? Dass diese irgendwelche Zahlen beschönigen ist mir schon klar, aber an mehr als 50 Prozent glaube ich nicht.

    • Reply Daniel Wiegand 15. September 2017 at 22:24

      Hi Christian!
      Danke für Deinen Kommentar.
      Ja, das mit den Quoten ist kein leichtes Thema. Egal, wen Du fragst, erhältst Du eine andere Antwort. Ich hab einige Zahlen, aber die sind repräsentativ genug, um sie hier zu veröffentlichen.
      Ich denk, es ist aber auch wirklich sehr produktabhängig. Ein spannendes Produkt wird bestimmt öfter bewertet als irgendetwas langweiliges.
      Am Ende hilft wohl wirklich, es selbst zu testen und eigene Erfahrungen zu machen.
      Wenn ich mich in die Rolle eines Tester versetze, dann gibt es sowohl bei AMZStars als auch bei ShopDoc interne Anreizsysteme, die mich motivieren, einen guten Job zu machen und zuverlässig zu sein. Denn nur dann komme ich an die wirklich guten Deals und an die großen Rabatte.
      Bei A-Z Rezensionen und bei Uberseller habe ich solche Systeme nicht entdeckt. Und bei Club der Produkttester ist es wohl eher anders herum: Wenn Du nicht bewertest, fliegst Du raus. Das ist aber meine persönliche Interpretation 😉

      Beste Grüße und viel Erfolg,
      Daniel

  • Reply Stefan 16. September 2017 at 16:44

    Hallo Daniel,
    eine kleine Ergänzung zu Uberseller:
    Ein Test ist dort realistisch erst ab 30 Euro möglich, da dies der Mindestbetrag ist, für den man seinen Prepaid Account aufladen kann, um dann für je 10 Euro Kampagnen zu buchen.

    • Reply Daniel Wiegand 17. September 2017 at 12:51

      Hi Stefan,

      Danke Dir für die Ergänzung.
      Ich ändere das in der Tabelle!

      Beste Grüße,
      Daniel

  • Reply Gregor 27. September 2017 at 8:40

    Eine echt tolle Übersicht die du da erstellt hast.
    Eine Frage zum Verständnis: Amazon untersagt den Kontakt zwischen Verkäufer und Tester. In den Facebook Gruppen wird dagegen ganz klar verstoßen, weshalb ich auch von eigenen Emaillisten absehe.
    Shopdoc, Uberseller, AZ usw. bieten keinen Kontakt zwischen Händler und Produkttester. Wie macht das Amzstars; sie schreiben dass sie richtlinienkonform arbeiten? Bin da etwas verwirrt.

    • Reply Daniel Wiegand 27. September 2017 at 10:14

      Hi Gregor!
      Danke für diese gute Frage!
      Du hast das richtig erklärt: Amazon verbietet es, dass der Händler mit dem Tester in Kontakt tritt, um nach einer Rezension zu fragen. Auch darf der Händler hierzu nicht die durch die Amazon-Plattform bekannt gewordene E-Mail-Adresse nutzen, um den Verkäufer überhaupt anzuschreiben.
      Die E-Mail-Adresse ist aber nicht auf Amazon, sondern bei AMZStars bekannt geworden. Eine Kontaktaufnahme ist laut AMZStars dann einmalig gestattet. (Der Tester muss das bei der Registrierung akzeptieren)
      Was Du als Händler dann aber nicht tun solltest, ist nach einer Rezension fragen. Das wäre tatsächlich gegen die Richtlinien.
      Mit anderen Worten: AMZStars händigt Dir die E-Mail-Adresse aus, was Du damit machst und ob Du Dich regelkonform verhältst, ist Deine eigene Sache.

      Beste Grüße,
      Daniel

  • Reply Roy 9. Oktober 2017 at 12:26

    Moin Daniel,

    ich meine in den Richtlinien von Amazon steht bei „verboten ist“ so etwas wie:
    „Sie stellen ein kostenloses oder vergünstigtes Produkt, einen Geschenkgutschein, Rabatte, Geldzahlungen oder andere Vergütungen als Gegenleistung für die Bewertung bereit.

    Das schließt meines Erachtens auf jeden Fall schon mal AMZStars & ShopDoc aus, uberseller kenne ich nicht, wird aber garantiert auch mit Rabattcodes arbeiten. Arbeiten tun sie alle in einer Grauzone, auch wenn die „Rechtssicherheit“ garantieren, ist ja auch die Frage in welchem Hinblick einem Rechtsanwalt eine Frage gestellt wird die er nachgehen soll.

    Zusätzlich kann ich aus eigener mehrjähriger Erfahrung sagen, dass der Club der Produkttester die höchste Quote an Rezensionen hat. Allerdings fehlt durch die Gutscheincodes auch die Rankingmanipulation, ist das „legalste“ aber bringt halt wirklich nur eine ehrliche Rezension!
    Auf den anderen Seiten treiben sich meines Erachtens die „Schnäppchenjäger“ rum die primär erst einmal günstig kaufen wollen und sich bei AMZStars z.B. einfach nur eine neue Mailadresse für die nächsten Gutscheincodes zulegen. Da ist das Geschäftsmodell meines Erachtens auch primär auf die reine Manipulation des Verkaufsranking ausgelegt.

    • Reply Daniel Wiegand 10. Oktober 2017 at 9:48

      Hi Roy!
      Ich sehe das anders: Das Stichwort ist „Gegenleistung“.
      Natürlich ist das ein schmaler Grat, da jeder der die Services nutzt, damit Rezensionen erhalten will. Trotzdem ist die Abgabe einer Rezension auf Amazon nicht verbindlich für die Tester. Und somit ist ein Einhalten der Richtlinien gewährleistet.

      Club der Produkttester hat sich leider sehr bedeckt gehalten und nicht auf meine Anfrage reagiert. Hast Du denn Erfahrungswerte, die Du teilen kannst?

      Beste Grüße,
      Daniel

    • Reply Michael 11. Oktober 2017 at 18:28

      Hi Roy,

      ich bin ein ziemlich erfahrener Produkttester und kenne mich so ziemlich mit allen Produkttesterplattformen aus. Bei Shopdoc und Amzstars muss man keine Bewertung abgeben auf Amazon, lediglich ein Feedback in deren Plattform hinterlassen. Die Bewertung auf Amazon erfolgt auf freiwilliger Basis. Auch hat man hier keine Vor- oder Nachteile, wenn man nicht auf Amazon bewertet. Wenn Du nicht in der Plattform bewertest, hat man Nachteile und kann sich auf keine neuen Deals bewerben oder bekommt einen schlechten Rang bei Shopdoc.
      Warum man bei Amzstars Kontakt mit dem Händler haben kann, verstehe ich nicht, weil Amazon das untersagt. Amzstars erklärt da wohl, dass der Kontakt über die Plattform und nicht über Amazon zustande kommt und somit erlaubt ist.

      Bei Clubderprodukttester musst du eine Bewertung auf Amazon schreiben, wenn du das Produkt kostenlos erhalten hast. Auch sind dort die Regeln sehr streng für Produkttester, so dass viele meiner Bekannten die dort unterwegs waren einfach keine Lust mehr hatten, weil sie oft nur Handyhüllen und so Krams erhalten haben. So gut wie nie wirklich spannende Produkte.

      Gruß
      Michael

      • Reply Daniel Wiegand 12. Oktober 2017 at 14:53

        Hallo Michael,
        Danke für Deinen hilfreichen Kommentar!
        Genauso hatte ich das bei ShopDoc und AMZStars auch verstanden. Die Berwertung auf Amazon ist keine Pflichtvorgabe.

        Krass finde ich, was Du über Club der Produkttester erzählst. Wie ich schon erwähnt hatt, ich hatte keinen Kontakt mit ihnen. Leider…

        Beste Grüße,
        Daniel

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